Organistin Mari Fukumoto

Mari Fukumoto (*1987, Tokio/Japan) begann 2005 an der Nationaluniversität für Kunst und Musik in Tokio Orgel zu studieren. Daneben sammelte sie beim Jazzpianisten und Komponisten Masahiko Satoh Erfahrungen im Bereich der non-idiomatic Improvisation. 2009 schloss sie in Tokio ihr Bachelor-Studium mit Bestnote ab und nahm dort zunächst ihr Masterstudium auf. 2011 wechselte sie jedoch als Stipendiatin u. a. des DAAD an die Hochschule für Musik und Theater Hamburg, um bei Wolfgang Zerer ihre Kenntnisse im Bereich der Alten Musik zu vertiefen. Wichtige Lehrer waren zudem Jan Ernst, Volkhardt Preuß sowie Menno van Delft. Mari Fukumoto hat in Hamburg sowohl den Abschluss Master of Music (2013) als auch das Konzertexamen (2016) im Fach Orgel mit Bestnote und Auszeichnung erlangt; an der Nationaluniversität in Tokio wurde ihr zudem der Master of Arts im Fach Orgel (2014) verliehen. Ihr A-Kirchenmusikstudium hat sie 2019 als Master of Music abgeschlossen. Sie ist Trägerin zahlreicher erster Preise renommierter internationaler Orgelwettbewerbe (u. a. Musashino, Nürnberg, Brixen und Pistoia). Seit 2019 ist Mari Fukumoto als künstlerische Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar tätig. Sie unterrichtet dort im Studiengang Kirchenmusik A die Fächer Orgelspiel, Orgelimprovisation und Generalbass.
Sowohl als Solistin als auch im Ensemble pflegt Mari Fukumoto eine rege internationale Konzerttätigkeit. Sie verfügt über ein breit angelegtes Orgelrepertoire, das von Alter Musik bis zu zeitgenössischen Kompositionen reicht; sie ist regelmäßig an Uraufführungen beteiligt und wirkt in der Improvisationsgruppe „The Alien Networks” in Japan mit. Seit der Saison 2020/2021 ist sie Artist in Residence am Nationalen Forum für Musik in Breslau/Polen. Mari Fukumoto ist Kuratorin der deutschlandweiten Orgelkonzertreihe favour&flavour.