Konzert Bonn

12. November 2021

21.15 Uhr

Mari Fukumoto

Schloß- und Universitätskirche (Bonn)

An der Schloßkirche 4, 53113 Bonn

Programm

François Couperin (1668–1733)
Plein jeu. Premier Couplet du Gloria
Bass de Trompette. 4e Couplet
Chromhorne sur la Teille. 5e Couplet
aus der „Messe pour les convents”

Girolamo Frescobaldi (1583–1643)
Toccata IV per l’ Elevazione
aus dem „Secondo libro di toccate”

Francisco Correa de Arauxo (1584–1654)
Tiento de medio registro de triple de Segundo Tono LIX

William Albright (1944–1998)
Nocturne
aus den „12 Etudes for small organ”

Vincenzo Petrali (1830–1889)
Sonata Finale
aus der „Messa solenne”

Am Freitag, den 12. November 2021 um 21.15 Uhr spielt die Kuratorin der Reihe Mari Fukumoto (Weimar) das Abschlusskonzert der diesjährigen favour&flavour-Saison in der Schloß- und Universitätskirche Bonn. Abschluss und Eröffnung liegen nahe beisammen: Da am 11.11. die Karnevalssession eröffnet wird, findet das Konzert ausnahmsweise nicht am Donnerstag, sondern am Freitag statt. Die Konzertorganistin und Hochschullehrerin Fukumoto hat für diesen Abend ein Programm ausgewählt, mit dem sie das Konzept der Konzertreihe in besonderer Weise aufgreift: Mit drei Sätzen aus der „Messe pour les convents” von François Couperin (1668–1733)wird die klangliche Eleganz der Klais-Orgel in besonderer Weise präsentiert; die Einzelsätze tragen die Namen der zu verwendenden Orgelregister. Nachgerade mystisch hingegen erklingt in der „Toccata IV per l’ Elevazione“ von Girolamo Frescobaldi (1583–1643) das sanft schwebende Register der menschenstimmenähnlichen Voce umana. Wohingegen der rhythmisch visionär komplexe Tiento des spanischen Komponisten Correa de Arauxo (1584–1654)leidenschaftlich mit Registerkombinationen spielt und an die glänzende Sonne der iberischen Halbinsel erinnert. Mit seinem zarten und feinen romantischen Klang wird das „Nocturne“ von William Albright (1944–1998)die Stimmung des von Kerzenschein erleuch­teten Kirchenraumes in besonderer Weise aufnehmen. Passend zur Sessionseröffnung schließt der Abend mit mehr als nur einem musikalischen Augenzwinkern mit der Sonata Finale von Vincenzo Petrali (1830–1889).
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Der Eintritt ist frei. Es gelten be­stimmte Einlass-Bedingungen, wie Maskenpflicht bis zum Sitzplatz und die Anwendung der 3-G-Regel (der Konzertbesuch ist nur für Personen möglich, die geimpft, genesen oder getestet sind).